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gemälde

Christine Fausel Malerin - Bild 01
Annunciata, 2008, Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm, Nachlass der Künstlerin
„Vor einem Jahr holten wir Bilder aus dem Keller, wo sie 60 Jahre lang lagen, nach oben. Was ich nicht ahnte, dass nicht nur die Bilder hoch kamen, sondern ein ganzes Leben mit Höhen, Tiefen und Fragezeichen.“
Christine Fausel Malerin - Bild 02
April, 2012, Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 100 cm, Landkreis Ravensburg
„Beim Malen war mir immer klar, dass ich immer male, was dazwischen ist, auch wenn ich Obstbäume gemalt habe, ich wollte immer den Zwischenraum, hatte aber immer das Gefühl, ich habe es nicht geschafft, und als ich sie jetzt wieder sah, habe ich gedacht, hast es ja doch geschafft, jetzt sah ich das, was ich damals wollte.“
Christine Fausel Malerin - Bild 03
Schattenrisse, 2012, Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 100 cm, Landkreis Ravensburg
„Im Nachdenken über Leben, Vergangenheit und das Malen der großen Bilder spiegelte sich so Vieles, was gefühlt, aber nicht fassbar war, als würde der eigene Körper innerlich aufgerissen von Leid, Schmerz, erfühltem Dunkel, aber keine Gewalt, nichts Lautes, mehr das Stumme, das alles wie ein Ton durchzieht.“
Christine Fausel Malerin - Bild 04
o.T., 2010, Mischtechnik auf Leinwand, 110 x 130 cm, Nachlass der Künstlerin
„Das Numinose, das ist ja auch das Unsichtbare, also immer das, was nicht gesehen wird, aber wovon man eine Gewissheit hat, dass es da ist … Ich würde sagen, das ist der rote Faden in meinem Leben, das ist auch ein Lebensgefühl, das durchgehend ist.“
Christine Fausel Malerin - Bild 05
Verhüllt, 2004, Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 140 cm, Nachlass der Künstlerin
„Ich versuchte, das Innere zu öffnen zu dem, was ich da vorne nicht sah, nur ahnte, das aber mächtiger war als das, was ich sah.“
Christine Fausel Malerin - Bild Marquesas
Marquesas, 1998, Öl auf Leinwand, 120 x 140 cm, Landkreis Sigmaringen
„Ich verlasse das, was ich sehe und kenne, und betrete einen Raum der Transzendenz, der Ahnung, und dieser Raum ist durchlichtet.“
Christine Fausel Malerin - Bild Durchblick
Durchblick, 1989, Öl auf Leinwand, 140 x 150 cm
„Mir ging der Satz von Edith Stein durch den Kopf: Du bist der Raum, der rund mein Sein umgibt und in sich birgt. Das ist ein so unglaublicher Satz, weil der drückt so viel mehr aus, als man selber sagen kann, man guckt in sich rein und versteht sich nicht.“
Christine Fausel Malerin - Bild 07
Huorso, 1985, Öl auf Leinwand, 110 x 130 cm, Nachlass der Künstlerin
„Bei den Lappland-Bildern war es das Erleben einer Stille, einer Weite, dass man das Gefühl hatte, man ist in einer Umgebung, die so viel älter ist als das ganze Europa – das Magische in der Landschaft – die Weiden mit einer ganz eigenen geistigen Ausstrahlung, in einem Blaugrün wie die Oliven in der Toskana. ... Ja, für Lappland muss man selber innerlich bereit sein.“
Christine Fausel Malerin - Bild 10
Mamre III, 1979, Öl auf Leinwand, 85 x 120 cm, Nachlass der Künstlerin
„Bei dem Mamre versuchte ich, das Numinose zu packen – und dieses Numinose hat mich nie mehr losgelassen. Das Wort war plötzlich da – etwas, das gegenüber meiner Seele stand, ich versuchte das Innere zu öffnen zu dem, was ich da vorne nicht sah, sondern nur ahnte – so mach‘ ich das heute noch, wenn ich die kleinen Bildchen mache.“
Christine Fausel Malerin - Bild Huegel
Hügel, um 1972, Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm
„Das Malen war Zwiesprache mit mir selbst. Es war für mich anders, hatte mit Kunst machen nichts zu tun.“
Christine Fausel Malerin - Bild 11
Winter, 1968, Öl auf Leinwand, 110 x 120 cm, Privatbesitz
„Wenn die weiße Leinwand vor mir ist, dann habe ich keine Vorstellung. Ich fange mit einem Bleistift an, damit eine Spur vorhanden ist.“
Christine Fausel Malerin - Bild Umbrien
Umbrien, 1967, Öl auf Leinwand, 67 x 82 cm
„Ich gehe nicht von der Mitte aus, sondern in der Regel vom linken Rand Richtung Mitte und dann geht es außen rechts weiter.“
Christine Fausel Malerin - Bild 12
Garten, 1965, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm, Privatbesitz
„In den ersten Landschaftsbilder wollte ich die Bewegung in der Landschaft, die man nicht sieht, die aber im Atmen der Landschaft vorhanden ist, darstellen. Auch die Zwischenräume, die zwischen den Gegenständen waren wie Luft, Atmosphäre, die aber keine fassbaren Grenzen hatten.“
Christine Fausel Malerin - Bild Winter
Winter, 1958, Öl auf belgischem Leinen, 50 x 40 cm
„Und in den ersten Landschaftsbildern, die noch in der Akademiezeit entstanden, wollte ich die Bewegung in der Landschaft, die man nicht sieht, aber die im Atmen der Landschaft vorhanden ist, darstellen.“